Seit dem die großen Suchmaschinen wie Google in ihren Ranking-Algorithmen die Bedeutung der Linkpopularität beziehungsweise der Domänenpopularität erhöht haben, gewannen Linklisten und Linkfarmen an Bedeutung. Linklisten sind einfache Web-Seiten, die lediglich Links auf andere Webseiten enthalten. Wenn sie in Google die Suchbegriffe, beziehungsweise die Suchphrase "kostenlos eintragen "eingeben, werden sie auf Seiten stoßen, die nichts anderes sind als Linklisten. Die Listung auf einer solchen Linkfarmen ist eher unproblematisch. Würde allein der Eintrag auf einer solchen Seite bestraft werden, hätten sie die Möglichkeit einen Konkurrenten allein dadurch zu drücken, dass sie seine Domäne in diese Linklisten eintragen. Das soll aber nicht möglich sein. Gefährlich wird es erst, wenn sie von ihrer Webseite aus zurück Linken. Dann wären sie Teil eines organisierten Linktauschs. Letztendlich geht es ja darum, dass eine gewisse Zahl speziell präparierter, oder kooperierender Websites, aufeinander zurück Linken. Ziel ist die gegenseitige Steigerung der begehrten Backlinks. Eine Methode der Suchmaschinen, Linkfarmen aufzuspüren, ist der Vergleich der IP-Adressen der einzelnen Domänen, die aufeinander verlinken. Bewegen sich die unterschiedlichen Domänen alle im gleichen IP-Adressbereich, ist klar, dass alle Domänen beim gleichen Provider gehostet sind, was wiederum die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass diese Domänen der gleichen Person gehören.
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